Landwirtschaft und Klimawandel
Hierzu gibt es viel zu sagen. Zunächst einmal die immensen Beiträge der industriellen Landwirtschaft zum globalen Treibhausgasausstoss, je nach Berechnungsart zwischen 14 und 30 oder sogar »50%!!! Mehr dazu, und zu den mehr oder weniger sinnvollen „Minderungspolitiken“ in diesem Report von greenpeace (auf englisch!).
Dann die Folgen von verfehlter „Klimaschutzpolitik“ mittels grüner Wüsten als „Kohlenstoffsenken“, Agro-Treibstoffen und dem neokolonialen „global land grab“. Hierzu ein lesenswerter Artikel: Turbokapitalismus von Klaus Pedersen, sowie die Übersetzung eines fact sheets der US amerikanischen NGO food&waterwatch zum selben Thema: Globaler Landraub.
Die Alternative, nämlich organische, bäuerliche Landwirtschaft, a la via campesina.
Und nicht zuletzt die geplanten Proteste gegen ein kontraproduktives, ungerechtes und neokoloniales globales Klimaregime beim kommenden Weltklimagipfel in Kopenhagen im Dezember 2009.
Nicht vorenthalten wollen wir Euch auch diese wunderschöne Fotostrecke von der Handel-Macht-Klima Karawane, an der auch Vertreter_innen von bäuerlichen Verbänden aus dem globalen Süden beteiligt waren. Ernährungssouveränität war eine der zentralen Forderungen der Aktivist_innen von „climate justice now“ und „climate justice action“.